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Leserbrief zu „Paar Schauer im Dürremonat lindern die Not nicht“, KST 2.5.2020

Ein Dürresommer nach dem anderen. Woher kommt das?  

Dazu ein Zitat von Professor Hartmut Graßl, einem weltweit führenden Klimaforscher in einem Spiegel-Interview:    

„Machen wir ein Gedankenexperiment:

Nehmen wir an, es ändert sich nichts am Niederschlag, doch im Sommer ist es durchschnittlich ein Grad Celsius wärmer. Was passiert? Es gibt, wie heute, die üblichen Perioden, in denen vier Wochen lang kein Regen fällt. Nun aber werden diese vier Wochen zu einer Dürrekatastrophe, weil, infolge der höheren Temperatur, alle Flüssigkeit im Boden verdunstet. Weizenfelder werden verdorren, Wiesen zur Steppe vertrocknen, alles bei einem Temperaturanstieg von nur einem Grad Celsius.“ Zitat ende.

Das Interview könnte vor ein paar Tagen entstanden sein. Das Interview entstand aber bereits 1987!

Und heute – 33 Jahre später?

Immer noch sind Lobbyinteressen und Besitzstandswahrung den  Entscheidungsträgern wichtiger als die Zukunft der nächsten Generation!

 

Klaus Ries-Müller, Bad Rappenau


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