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Haushaltssitzung am 07.12.2015 in Gemmingen

Zu Pkt. 1.: Kreishaushalt 2016: siehe Haushaltsrede

Zu Pkt. 4. - 6: Änderung der Abfallwirtschaftssatzung, Jahresabschluss 2014, Schlussbericht

Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte: Dazu ein Bild aus der Kraichgau Stimme (26.11.2014) – Vom „Super-Kauf“-Einkaufsmarkt mit vollem Einkaufswagen direkt ins Müllauto. Also die vollen Einkaufswagen werden gleich ins Müllauto gekippt.

Die Wegwerfgesellschaft als Motor unserer Wachstumswirtschaft, und so steht da auch gleich ein Müllmann, der schreit „Schneller! Aufrücken! Es geht um Wachstum und um die Sicherung von Arbeitsplätzen!“

Dabei stellt sich schon die Frage, ob die Wegwerfprodukte wirklich mehr Arbeitsplätze schaffen, als die langlebigen Produkte von früher, die wieder repariert wurden.

Eines ist sicher: Die Wegwerfprodukte verursachen deutlich mehr Müll und verbrauchen deutlich mehr an Ressourcen.

Bei diesem Bild musste ich an meinen letzten Drucker denken, der nach gut 2 Jahren nicht mehr drucken wollte. Als ich die angezeigte Fehlermeldung bei „murks-nein-danke.de“ eingab, war klar, dass der Drucker wohl gar nicht defekt ist.

Murks-nein-danke.de zeigte Geräte mit einer definierten Alterung, Bsp. Drucker, die nur weil ein interner Zähler abgelaufen ist, nicht mehr drucken wollen und dann unnötig auf den Müll wandern.

Wie wäre es mit einem Hinweis von der homepage des Abfallwirtschaftsbetriebes auf  Murks-nein-danke.de.

Es gibt aber auch eine immer stärkere Gegenbewegung, gegen diese Wegwerfmentalität.

So entstehen vermehrt Repair-Cafes. Nach dem Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe helfen sich Besucher gegenseitig bei der Reparatur von Gegenständen.

Solche Initiativen sollte der Abfallwirtschaftsbetrieb fördern. Wieso gibt es sowas nicht bei größeren Recyclinghöfen?

 

Wie wäre es mit einer Offensive in der Öffentlichkeitsarbeit zum 40jährigen Jubiläum des Abfallwirtschaftsbetriebes in 2016. Die steigenden Restmüllmengen machen es notwendig.

Ein Beispiel aus dem Rhein-Neckar-Kreis: Dort erhalten alle Erstklässler eine Pausenbrotdose. Seit 1992 haben bereits 150 000 Schulanfänger solch eine Dose erhalten. Unser Abfallwirtschaftsbetrieb war hier auch schon aktiv, aber bei weitem nicht so nachhaltig.

Einige Abfallwirtschaftsbetriebe unterstützen den o. g. Trend zum Reparieren durch "Reparatur- und Verleihführer" – in Papierform oder im Internet.

Oder ein letztes Beispiel aus der Stadt Heidelberg: Heidelberg startete gerade die Initiative „Plastiktütenfreie Stadt“.

 

Wir von der ÖDP stimmen der Satzung zu und nehmen den Jahresabschluss zur Kenntnis.


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