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Pressemitteilung

Leserbrief zu: Zum 5%-Ziel der Nato: u. a. „Das Fünf-Prozent-Problem“, RNZ, 24.6.2025

Vor fast 20 Jahren (2006) veröffentlichte der ehemalige Chefökonom der Weltbank Nicholas Stern einen Bericht zu den wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung: 
Die Klimaerwärmung werde verheerende wirtschaftliche Schäden anrichten, vergleichbar mit den beiden Weltkriegen. 
Die Erderwärmung werde 5 bis 20 % des globalen Bruttoinlandsprodukts BIP kosten, 
so Nicholas Stern 2006. 
Zur Reduktion der CO2-Emissionen sollten sofort 1 % des globalen BIPs eingesetzt werden. Die Folgen der Klimaerwärmung könnten damit noch abgemildert werden.
Trotz viel Aufmerksamkeit für den sogenannte Stern-Report, die konkreten Forderungen wurden ignoriert. 
Da verwundert es schon, wie schnell 5 % des Bruttoinlandsprodukts (eine Verdreifachung der Verteidigungsausgaben) aus dem Ärmel geschüttelt werden. Nebenbai werden die bescheidenen Mittel für den Klimaschutz weiter reduziert. 
Übrigens: Im Rückblick meinte Nicholas Stern, dass er die Risiken des Klimawandels in seinem Report unterbewerbet habe. 

Klaus Ries-Müller, Bad Rappenau

 

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