Leserbrief zu: „Merkel stützt Luftfahrtbranche“, KST, 22.8.2019:

Die Branche soll zeigen, dass Wachstum nicht immer mit dem Wachstum klimaschädliche Emissionen verbunden ist,  … zum Beispiel durch den Einsatz von Wasserstoff, so Angela Merkel.

Doch woher kommt der regenerativ  erzeugte Wasserstoff?

Die Politik muss hier die Voraussetzungen schaffen.

Doch das Gegenteil ist der Fall:

Der Ausbau der Photovoltaik liegt am Boden: Von 8,3 Gigawatt GW (2012) auf 2 GW pro Jahr (2014 bis 2018).

 

In der deutschen Windenergiebranche (nur Onshore) gingen von 2016 bis 2017 22 000 Arbeitsplätze verloren, wegen  gesetzlicher Vorgaben.

Für 20 000 umweltschädliche Arbeitsplätze von Braunkohle-Kumpel plant die Regierung 80 Milliarden an Subventionen!  

 

Da passt ins Bild, dass Angela Merkel kürzlich eine Verschärfung der EU-Klimaziel von 40 auf 55 Prozent forderte.

Markige Ankündigungen haben wir in fast 20 Jahren Merkel (einschließlich der Zeit als Bundesumweltministerin) genug gehört. Für den Klimaschutz waren es 20 verlorene Jahre!  

 

Klaus Ries-Müller, Bad Rappenau


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