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„Ich will aber…“

Die derzeit laufenden Demonstrationen haben ganz unterschiedliche Aspekte. Einer davon ist die dabei sichtbare Einstellung mancher Menschen, die ich mit „ich will aber“-Haltung bezeichnen möchte: Die Slogans „Das Ende der Pandemie“ und „Tag der Freiheit“ die über der berüchtigten Berliner Demo standen, zeigen dies ganz deutlich. Die Haltung „Was mir nicht gefällt, wünsche ich mir weg; was ich haben möchte, fantasiere ich mir herbei“ kennen wir wohl alle aus unserer Kindheit. Im Laufe des Erwachsenwerdens erwerben wir andere Haltungen: Realitäten können ärgerlich oder gar bedrohlich sein – da hilft kein trotziges „ich will aber, dass es anders ist!“ Es hilft nur adäquates Problemlösungsverhalten.

Ich bin zuversichtlich, dass die ganz große Mehrheit der Menschen weltweit ausreichend Realitätssinn hat, um angemessen und vor allem dauerhaft nicht nur auf die aktuelle Pandemie, sondern auch auf die anderen unleugbaren Krisen wie Artenverarmung, Überhitzung und Ungerechtigkeit zu reagieren. Ein „ich will aber nicht, dass es das alles gibt…“ hilft uns nicht weiter. Nur die Haltung „Ich will jetzt endlich, dass wirksam gehandelt wird – auch von mir selbst!“ ist angemessen.


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