Gemeinderatssitzung am 26. Sept. 2019

- Belebung der Innenstadt (Fußgängerzone)

Bei der Umfrage zur Belebung der Innenstadt gab es eine Fülle von Vorschlägen aus der Bevölkerung.

Wie geht es nun weiter nach der Auswertung der Umfrage? Was sind die nächsten Schritte?

Wird schon an einem Gesamtkonzept für den Marktplatz gearbeitet, um dort die Aufenthaltsqualität für Kinder und Erwachsene zu erhöhen?

 

Kameraüberwachung: Fußgängerunterführung und (defekte) Personenaufzüge am Bahnhof

Bei der Bürgerversammlung waren die öfters defekten Fahrstühle am Bahnhof ein Thema. Eine Bürgerin schilderte anschaulich, wie sie nach dem Aussteigen auf dem mittleren Bahnsteig mit ihrem behinderten Mann im Rollstuhl auf dem mittleren Bahnsteig gefangen ist, wenn die Fahrstühle nicht fahren.

Nun war in der Bürgerversammlung die Rede davon, dass die Fahrstühle wegen der vielen Defekte durch neue ersetzt werden sollen.

Früher – zu Zeiten von Herr Kretz- war immer die Rede davon, dass die Fahrstühle durch Vandalismus stehen bleiben. Da Jugendliche gegen die Wand treten und dann die Elektronik aussetzt. Wie übrigens auch bei Salinenstegfahrstuhl geschehen.

Seit dem Einbau einer Kamera am Salinensteg ist kein Vandalismus mehr aufgetreten und der Fahrstuhl funktioniert. Warum machen wir das nicht auch am Bahnhof?

 

- Dank für Verlängerung der Freibad-Öffnung, restliche Maßnahmen umsetzen   

Einige Freibadbesucher haben mich gebeten, mich bei der Kuk und Verwaltung für die

Verlängerung der Freibadöffnung um eine Woche zu bedanken. Ein Dank geht auch an das Rappsodie-Team für die zusätzlichen Überstunden.

Die Besucherzahlen sprechen für sich, das Bad wird nach den Umbauten gut angenommen.

Es gibt noch kleinere Anregungen, die bis zur nächsten Saison umgesetzt werden sollten. Dabei möchten wir noch an eine Maßnahme erinnern, die bereits im März 2017 im Gemeinderat beschlossen wurde. Es geht um  einen behindertengerechten Eingang am unteren Drehkreuz, zum Beispiel durch einen fernbedienten Türöffner (inklusive Klingel). Eine Kamera und ein passendes, breites Tor sind bereits vorhanden.

 

Pkt. 4: Bad Rappenauer Touristikbetrieb GmbH (BTB) 

Vom geplanten Zuschuss von 995 000 Euro wurden 2018 nur 940 000 benötigt, also 55 000 Euro -erfreulicherweise - nicht abgerufen.

Das ist der Betrag, den uns ein verregnetes Lichterfest in den letzten Jahren gekostet hat. Von daher war es richtig, mal zu pausieren und das Konzept zu überdenken. Wir von der ÖDP-Fraktion denken, dass wir mit  dem etwas reduzierten Lichterfest wie in diesem Jahr weitermachen sollten. Die Rückmeldungen der Besucher waren durchweg positiv.

Erstaunlicherweise gab es 2018 in der Öffentlichkeit keinerlei Kritik bzw. Anmerkungen, als das Lichterfest nicht mehr stattfand.

Für uns ist das ein Hinweis, dass wir eingefahrene Gleise auch mal verlassen sollten, um Neues zu testen. Wenn es dann schief geht, dann probieren wir was anderes aus.

Wir wäre es mit einem Straßentheaterfestival in der Innenstadt? (wie in Brackenheim vor kurzem). An verschiedenen Stellen sind dort Gaukler, Artisten, Komiker, Zauberer usw. aufgetreten.

Wie wäre es mit einem open-air-Kino auf dem Marktplatz, um mal 2 Beispiele zu nennen, die auch zur Belebung der Innenstadt beitrgen würden.  

Noch eine weitere Anregung zum Schluss.

Seit kurzen gibt es einen neuen Werbefilm zu Bad Rappenau. Wäre es möglich die alten Werbe-Filme aus der Vergangenheit auch ins Internet zu stellen.

 

Wir von der ÖDP-Fraktion bedanken uns und bei Herr Wohlschlegel und seinem Team und stimmen dem Beschlussvorschlag in allen Punkten zu.

 

Pkt.5: Kurbetriebe Bad Rappenau

Das Kuk-Schiff ist in ruhigem Fahrwasser unterwegs und hat wieder ein solides Ergebnis von 262 000 Euro eingefahren. Mit dem Klinikkonzept 2015 wurde das Schiff so richtig auf Vordermann gebracht. Als vorerst letzter Schritt muss noch das Therapiezentrum zu den restlichen Kliniken wandert, was ja in 2020 abgeschlossen sein dürfte.

Damit ist das Kuk-Schiff dann auch gegen zukünftige stürmische Wetterlagen gewappnet.

Zum Glück sieht es zur Zeit nicht danach aus. Die Aussichten sind eher gut:

Der Fachkräftemangel und der Geburtenrückgang wird dazu führen, dass die Älteren länger gebraucht werden. Die Älteren sind aber nur fit, wenn sie dafür auch mal eine Reha bekommen.

 

Wir von der ÖDP stimmen dem Beschlussvorschlag in allen Punkten zu und bedanken uns bei Herr Werner und seiner Mannschaft bzw. eher Frauschaft.

 

 

Pkt. 8: Fuß- und Radweg zwischen Knoten K 2148 / Johann-Strauß-Straße und Sportplatz

Was lange währt wird endlich gut!

Bereits Ende 2016 wurde wegen des geplanten Weges eine sehr große Stützmauer angelegt.

Bei den Haushaltsberatung Ende 2017 wurde diese Maßnahme dann aus finanziellen Gründen verschoben.

Hoffentlich kommt es jetzt wie geplant im Frühjahr 2020 zur Umsetzung.

Von Seiten der ÖDP-Fraktion vollste Zustimmung.

 


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