Gemeinderatssitzung am 19. Dezember 2019

Anfragen:

- Hinweis auf Übersicht: Photovoltaik Potential Gebäude Stadt Bad Rappenau

In Bad Rappenau gibt es ca. 30 Gebäude, die noch keine Photovoltaik Anlage auf dem Dach haben. Wir haben dazu eine entsprechende Übersicht erstellt.

Auch wenn da sicher einige Gebäude aus statischen Gründen ausscheiden, dürfte noch genügend Potential vorhanden sein, um einige Dächer zu vermieten. Dabei ist auch zu beachten, dass gerade bei starker Sonneneinstrahlung die PV-Module für Abkühlung sorgen, da sie rund 20% der Sonneneinstrahlung direkt in Strom umsetzen!   Es entstehen also nicht nur Mieteinnahmen, sondern auch weitere Vorteile.

 

- Gefährdung der Kunststoff-Eisbahn durch Neujahrsfeuerwerk

Wir fragen uns wie die Kunststoff-Eisbahn beim Neujahrsfeuerwerk geschützt wird. Kunststoff brennt ja bekanntlich gut.  Wir würden befürworten, wenn man am Marktplatz generell Feuerwerkskörper verbietet. Das würde auch den Silvestermüll eindämmen. Gerade das Kopfsteinpflaster ist ja schwer zu reinigen.

 

- Biogas aus Reststoffen von Naturstrom

Bei der letzten Gasausschreibung hatten wir den Einsatz von Biogas diskutiert. Dafür gab es im Gemeinderat keine Mehrheit, u. a. da Biogas aus Mais-Monokulturen umstritten ist. Naturstrom, ein großer  Ökostrom-anbieter mit 300 000 Kunden bietet auch Biogas an- mit Biogas ausschließlich aus Rest- und Abfallstoffen (wie zum Beispiel Klärgas). Wir bitten dies, bei der nächsten Ausschreibung zu berücksichtigen.

 

- Nur geringe Reduktion der Stromkosten durch LED-Straßenlaternen

Seit Jahren schwanken die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung zwischen 300 000.- und 250 000.- Euro. Moderne LED-Lampen brauchen nach Herstellerangaben nur noch 20 % der Energie von alten Lampen (Quecksilber-Dampf-Lampen). Mit einem einfachen Dreisatz gerechnet müssten wir damit auf Stromkosten von rund 70 000.- Euro kommen. Beispiel: 10 % mehr Wohngebiete, 10% Preiserhöhung:
300 000.- Euro x 0,2 x 1,1 x 1,1 = 72 600.- Euro

Deshalb die Frage: Wie viel Prozent der Lampen im Stadtgebiet sind bisher umgestellt?

 

- Errichtung großer Rutschenturm (Dalbenturm) im hinteren Kurparkbereich Bad Rappenau – Alternativen (siehe Bild anbei!)

In der Januar Sitzung soll über einen Rutschenturm bzw. Dalbenturm entschieden werden. Wir möchten hier eine Alternative vorschlagen und bitten die Verwaltung dies zu prüfen.

Ein Grund für den alternativen Vorschlag sind die Kosten von 400 000.- Euro. Wir denken, dass mit unserem Vorschlage der gleiche Effekt für deutlich weniger Geld zu erzielen ist.

Weiterhin wird bei unserem Vorschlag nur unwesentlich mehr Fläche verbraucht.

Das „Treibgut“-Klettergerüst kann dort bleiben wo es ist. Das Treibgut hat vor gut 10 Jahren 90 000.- Euro gekostet. Da sollte uns eine Renovierung auch mal 10 000 Euro Wert sein. So viel wird es unserer Meinung nach nicht kosten!

Nun zu unserem Vorschlag:

Im hinteren Kurpark haben wir ja bereits den 15 Meter hohen Lichtturm mit dem Salinensteg, der Kurpark und Salinenpark verbindet. Der Dalbenturm ist dabei nur unwesentlich höher (20 Meter).

Warum bringen wir nicht am diesem, schon bestehenden Turm einfach 2 Rutschen an.

Errichtung großer Rutschenturm (Dalbenturm) im hinteren Kurparkbereich Bad Rappenau – Alternativen


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