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ÖDP Fraktion im Gemeinderat von Bad Rappenau: Gemeinderat stimmt gegen Reaktivierung der Krebsbachtalbahn: Bad Rappenau steht nun auf dem „Abstellgleis“

Alle Appelle haben nichts genützt. So ein Brief von 7 Landtagsabgeordneten von Grünen, CDU, SPD und FDP an den Gemeinderat, sich für die Reaktivierung auszusprechen.
Mit 17 zu 14 Stimmen hat sich der Gemeinderat gegen die Reaktivierung entschieden.  
„Damit haben wir uns beim Ausbau des ÖPNV selber aufs Abstellgleis geschoben,“ so ÖDP Stadtrat Klaus Ries-Müller. „Wer so die ausgestreckte Förderhand von Land und Landkreis ausschlägt, wird so schnell keine Förderung mehr erhalten.“
Mit der Reaktivierung sollte auch der Busverkehrs zum Beispiel nach Wollenberg ausgebaut werden, durch die freiwerdenden Buskilometer. Wie soll nun der von den Bahn-Gegnern favorisierte Ausbau des Busverkehrs umgesetzt werden?
Heute bestellt und bezahlt der Landkreis über den HNV den Busverkehr.
Die Motivation des Landratsamtes beim Ausbau des Busverkehrs zu unterstützen, dürfte gegen Null gehen! Wurden doch gerade die vom Landkreis mit 130 000.- Euro finanzierte Potentialstudie für die Reaktivierung in den Sand gesetzt.
Alternativ könnte Bad Rappenau selbst mit einigen Hunderttausend Euro pro Jahr den Busverkehr selber bezahlen. „Das dürfte für die Stadt langfristig sicher teuer werden, als die einmaligen 2,6 Millionen für die Reaktivierung,“ so Klaus Ries-Müller. Fazit: Eine Verbesserung des Busverkehrs wird es nicht geben.

Zu alle dem wird es den Radweg zwischen Ober- und Untergimpern nicht so schnell geben. Wurde doch der fertig geplante Radweg entlang der Hauptstraße in der April-Gemeinderatssitzung abgelehnt. Begründung: Der Radweg sollte besser auf der Krebsbachtalbahn verlaufen.
Dazu muss die Bahnstrecke entwidmet werden. „Doch das Land will ja die Strecke gar nicht entwidmen, sondern den Bahnverkehr ausbauen,“ so Klaus Ries-Müller. „Auch der Radverkehr steckt nun in einer Sackgasse!“
Fazit: Da bleibt wohl nur ein Bürgerbegehren, um diese Blockade(n) aufzulösen!

 

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