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Leserbrief zu: „Im Biogas schlummern ungenutzte Reserven!“, KST, 28.3.2022

Billiges russisches Gas hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass einheimische Alternativen vernachlässigt wurden. Vernachlässigt und von der „Öl- und Gas-Lobby“ bewusst ausgebremst wurde nicht nur die Sonnen- und Windenergienutzung, sondern auch die Biogasgewinnung aus Abfall.
Beispiel Biomüll:
Bei der Vergärung einer Bananenschale entsteht so viel Energie, dass eine 20 Watt Lampe eine Stunde leuchtet. Unsere Biotonnen müssten wir eigentlich in Energietonnen umbenannt werden!
Doch im Landkreis Heilbronn wird gerade mal die Hälfte des Biomülls zu Biogas vergärt.
Beispiel Klärschlamm: Dieser wird meist mit hohem Energieaufwand getrocknet und dann verbrannt. Durch eine vorgelagerte Vergärung könnte auch hier zusätzlich Biogas gewonnen werden.
Eine Vergärung dieser Abfallstoff sollte dringend gesetzlich vorgeschrieben.
Aus Gründen der Versorgungssicherheit, des Klimaschutzes können wir uns diese Energie-Verschwendung nicht länger leisten.

Klaus Ries-Müller, Bad Rappenau

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