Zur Hauptnavigation springenZum Hauptinhalt springen

Leserbrief zu: „Gemeinderat beschließt Plan für die Belebung der Innenstadt“, RNZ, 5.5.2021

Landesweit kämpfen die Kommunen um ihre Innenstädte. Doch es gleicht einem Kampf gegen Windmühlen:
Während durch die Corona-Verordnungen der kleine Schuh- oder Sporthändler in der Innenstadt schließen musste, verkauften die „Lebensmittel“-Discounter umso mehr Schuhe und Sportartikel.  
In den zu Stoßzeiten gut gefüllten Discountern dürfte das Ansteckungsrisiko deutlich höher sein, als in einem Kleingeschäft mit meistens nur einem Besucher!
Das gleiche gilt für die Bevorzugung der Groß-Versender bei der steuerlichen Belastung und beim Arbeitsrecht – schon vor Corona! Man kann nur noch den Kopf schütteln, wenn zum Beispiel online-Händler aus China keine Mehrwertsteuer zahlen!
Fazit:
Die Kleingeschäfte werden in den Ruin  getrieben, während die Großen über dicke Gewinne jubeln!
Da helfen keine Sonntagsreden für den ach so wichtigen Mittelstand!
Hier müssen sich die steuerlichen und arbeitsrechtlichen  Rahmenbedingungen deutlich ändern, sonst sehe ich schwarz für unsere Innenstädte!  

Klaus Ries-Müller, Bad Rappenau

 

Zurück