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Die grüne Finanzpolitikerin

Christine Scheel wechselt vom Bundestag direkt in die Vorstandsetage eines mittelgroßen Energiekonzerns, der zu 40% E-on gehört! Sie sagt, dass sie dort die Energiewende vorantreiben wolle. Sollte eben diese Energiewende nicht am besten von den Bürgern selbst angepackt werden, also z.B. in der Form neuer, lokaler Energiegenossenschaften? Wer die Energierechnung bezahlt, könnte so (nämlich als Miteigentümer) auch Einnahmen erzielen. Das gefällt natürlich den bisher marktbeherrschenden Konzernen gar nicht: Wenn schon erneuerbare Energien installiert werden müssen, dann möge doch bitteschön gewinnmäßig alles beim Alten bleiben! Frau Scheel macht mit ihrem Schritt deshalb gleich 2 schwere Fehler: Sie beweist erneut, dass sich Spitzenpolitiker am wohlsten fühlen, wenn sie unter die warme Decke eines Großkonzerns schlüpfen können. Zum anderen trägt sie dazu bei, die alten Konzernstrukturen der Energiewirtschaft zu erhalten. Typisch grün?

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