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Zu Pkt. 4: Tourismusgemeinschaft
Bei der Diskussion um die Tourismusförderung steht oft die Förderung der regionalen Wirtschaft im Vordergrund. Diese ökonomische Bedeutung des Tourismus auch für unsere Region ist unbestritten.
Wir als ÖDP freuen uns aber auch über die ökologischen Vorteile:
* Ein Urlaub in der Region mit Radfahren und Wandern ist erheblich klimafreundlicher, als eine Flugreise nach Übersee. Wir liegen hier im Trend: Die Überalterung der Gesellschaft und wieder steigende Spritpreise werden den Trend zum Urlaub vor Ort weiter stärken, auch ohne eine „Aschewolke“.
* Ein regionaler Tourismus passt perfekt zur Vermarktung von regionalen Produkten – Beispiel Wein, am besten natürlich Öko-Wein.
* Ein nachhaltiger Tourismus braucht eine intakte Kultur- und Naturlandschaft. Hier leistet unserer Landschaftserhaltungsverband ja gute Arbeit. Bei der Ausweisung von Schutzgebieten haben wir sicher noch Nachholbedarf. Mit der Ausweisung neuer Schutzgebiete oder des Neckars als „Landschaftspark“ wird der Kreis auch attraktiver für naturliebende, wandernde und fahrradfahrende Touristen.
* Weiter Potentiale einer ökologischen Tourismusförderung sehen wir in der Vernetzung mit dem ÖPNV. Im Schwarzwald oder in der Bodenseeregion gibt es sogenannte Erlebniskarten, die zum Preis von unter 50.- Euro freien Eintritt in Bäder, Museen und Freizeitparks gewähren. Zudem können dort die Touristen Bus und Bahn kostenlos benutzen.
Die Herausforderungen der Zukunft bestehen neben der erwähnten ökologischen Ausrichtung, in der Bündelung der vielen Einzelinteressen im Kreis.
Hier gilt es, aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Blumen und besonderen Pflanzen ein harmonisches Ganzes zu formen, einen prächtigen, bunten Blumenstrauß, in dem sich alle wieder finden und der sich landesweit abhebt.
Punkt 5: Verschiedenes:
Schnelles Internet für alle – aber bitte mit Kabel!
Die flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetverbindungen, mit leistungsfähigen Breitbandnetzen ist ein wichtiger Standortfaktor für Wirtschaft und Bürger.
Gerade im ländlichen Raum zeigt sich aber, dass eine Schließung der bestehenden Lücken nicht alleine dem Markt überlassen werden kann, aufgrund der zu geringen Nutzeranzahl. Der Präsident des Landkreistages, Hans Jörg Duppré, sprich hier sogar von der Gefahr einer „Digitalen Spaltung“ zwischen Stadt und Land. „Es gehört zu den Aufgaben der Kreise, hier ihre Verantwortung für die gleichmäßige Versorgung im Kreisgebiet für Bürger und Wirtschaft wahrzunehmen,“ so der Präsident.
Wir bitten den Landkreis, die bisherigen Aktivitäten zusammen mit dem Regionalverband zu verstärken.
Ein gemeinsames Vorgehen stärkt die Position der Kommunen gegenüber den Telekommunikationsunternehmen, die es zunehmend vorziehen kreisweit zu verhandeln. Weiterhin sollten Synergien zwischen den einzelnen Gemeinden genutzt werden.
Für uns von der ÖDP ist es dabei wichtig, dass kabelgebundene Lösung klar bevorzugt werden. Nicht nur weil zum Beispiel Glasfasernetz das höchste Übertragungspotential haben. Uns geht es um die Vermeidung von weiteren Funkmasten in den Wohngebieten. Eine weitere Belastung durch E-Smog in den Wohngebieten kann hier einfach verhindert werden, da ja kabelgebundene Alternativen existieren.
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Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp)
Kreisrat Klaus Ries-Müller,
Asternweg 1, 74906 Bad Rappenau, Fon 07264/205662
Kreisrat Horst Freiherr von Gemmingen-Guttenberg, Dammhof 7, 75031 Eppingen, Fon 07262/7755