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Zu einer "Putzaktion" traf sich der Ortsverband Bad Rappenau der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).

Mit Müllsäcken bewaffnet wurden Straßenränder und Feldwege im Bereich des Mühlbachs von Babstadt und des Raubachs in Richtung Kernort von Müll und Unrat befreit.
Nichts war vor den eifrigen Helfern sicher. Über das, was gefunden wurde, konnten sie allerdings nur staunen:
Neben den üblichen Konsumrückständen wie Getränkedosen, Bierflaschen, diversen "Grüne-Punkt"- Verpackungen, wurden allerdings auch erhebliche Mengen an Plastikfolien und Glasscherben sichergestellt.
"Spaziergänger müssen hier schon genau schauen, wo sie hintreten," bemerkte ÖDP-Vorsitzender Jochen Hirschmann lapidar.
Es sei schon verwunderlich, wie manche Mitbürger sich ihres Mülls entledigten. So sei es doch viel mehr Aufwand den Müll in die Landschaft zu werfen, dabei noch eine saftige Strafe zu riskieren, als eine kostenlose Sperrmüllabfuhr beim Landkreis anzufordern.
Wichtig sei deshalb, dass jeder, der einen Müllsünder erwischt, diesen ohne Rücksicht auf Namen und Person anzeigt.
Enttäuscht zeigte sich ÖDP-Stadtrat Klaus Ries-Müller, dass die jährlich geplante, gemeinsame große Stadtputzaktion dieses Jahr von der Stadtverwaltung abgesagt wurde.